Hi,

I'm Pieter Walsweer.

I love building products.
I'm a gamer, geek and a father.
And I write here.

Teil 1: California Academy of Science

Ja, es hat geregnet, eher so eine Art Nebelregen. Daher hab’ ich mich dazu entschlossen, zumindest die erste Hälfte des Tages in der California Academy of Science zu verbringen. Für schlappe $29 kann man hier alles mögliche über die Erde, Klimazonen, Unterwasserwesen und zZ Erdbeben in einer Sonderausstellung begutachten.

Kleiner als erwartet, aber trotzdem lohneswert. Wieviel Arbeit in dem ganzen steckt ist beispielsweise hierdran zu erkennen:

Aufgespiesste Marienkäfer

Dieses aufgespiessten Käfer erstreckten sich über 70x50cm, und zwar ganze drei Mal. Ich will gar nicht wissen wie lange das gedauert hat. Der Zweck? Zu zeigen, wieviel kleine Variationen es schon bei dieser Spezies gibt.

Im Untergeschoß gab es riesige Aquarien mit allerlei Leben aus allen bereichen der Welt. Rochen, Haie, Anemonen, Korallen, Schildkröten, Seepferdchen, Quallen, Aale, Pflanzen, sonstige Fische und noch mehr. Auch mit Seesternen zum Anfassen - das hatte ich ja nun in Dänemark schon gemacht.

Riesen-Aquarium

Ein Nachteil am heutigen Besuch war aber, dass werktags wohl der klassische Schulausflug Tag ist und die Academy von diversen Schulklassen besucht war, alle so zwischen 2. und 5. Klasse. Entsprechend laut und unruhig war es daher. Aber auch erstaunlich, wie viele der Knirpse mit iPhone rumrannten als Kameraersatz - in dem Alter! Da blüht mir ja noch was…

Um 13.30 Uhr war ich im quasi-Imax “Planetarium” und hab einen doch sehr beeindruckenden Film über Erdbeben, ihre Entstehung und deren Erforschung gesehen, da hat sich das Warten definitiv gelohnt.

Abgeschlossen habe ich dann mit einem Gang durch die Tropenhalle, in der allerlei bunte Schmetterlinge und Papageien umherflattern und sich teilweise auf den Schultern der Besucher niederlassen.

Tropenhalle

Eigentlich wollte ich mich danach entspannt in den Japanischen Zen Tee Garten nebenan setzen - halt bei einer Tasse Tee. Aber alleine der Eintritt in den (nicht grad groĂźen) Garten kostet schon $7 - da war ich doch zu knausrig.

Das Wetter war leider noch nicht besser, also bin ich via Muni Bus zurĂĽck heim. Das Nutzen der Ă–ffis ist hier angenehm unkompliziert, an fast jeder Ecke ist eine Haltestelle, die Busse fahren alle 10min und dank des Block-Layouts der Stadt sind die LinienfĂĽhrungen alle recht vorhersehbar, so dass sich meine Wege von A nach B doch immer schnell und einfach planen lassen.

So langsam klart es sich jetzt auf, die Sonne war sogar schonmal kurz draussen - mal schauen wozu ich mich hinreissen lasse.